Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘A bis Z’ Category

Ballard dead

shepperton

R.I.P

JG Ballard

15 November 1930 – 19 April 2009

“This is the trouble with being a writer, as you know, you never see your readers. I’ve never seen anybody reading a book of mine. But I used to do one or two book-signings. I gather they’ve faded out. And I’ve never been to a big literary convention. As a result – I mean, who reads my stuff? I don’t know.”

(JG Ballard in an interview with Toby Litt, July 2006)

Read Full Post »

Kein Bock auf Blog

keinbockaufblog

Read Full Post »

Alain Robbe-Grillet
*18. August 1922 , Brest                      +18. Februar 2008, Caen

„Ein monstre sacré, ein heiliges Monster, wie die Franzosen in liebevoller Drastik ihre ganz Großen nennen, ist abgetreten.     (…)         Man muss ihn gehört haben, wie er da locker-lässig die elaboriertesten Literatur-Weisheiten von sich gab, präzise in Wortwahl und Grammatik bis hinein in den Subjonctif II.“
Die Welt

„Robbe-Grillet wurde von der Literaturkritik als „Papst des Nouveau Roman“ verehrt – jener in Frankreich in den 1950er Jahren entstandenen experimentellen Literaturform.“
Berliner Literaturkritik

… ich schau mir jetzt ‚Letztes Jahr in Marienbad’ an,… wieder und wieder und wieder.

Read Full Post »

IPAF 2007/08Spätestens seit der Veröffentlichung Alaa Al Aswanys ‚Der Jakubijan Bau‘ (Rezensionen: Deutschlandfunk, Perlentaucher, Poetenladen, Marabout) (und dessen Verfilmung) findet die arabische Literatur auch wieder in Europa grösseres Interesse.

Dieses Jahr ist es nun soweit, es gibt den Interationalen Preis für Arabische Literatur (IPAF) zur Feier zeitgenössischer arabischer Literatur. Ins Leben gerufen von der Booker Prize Foundation, der Emirates Foundation und dem Weidenfeld Institute for Strategic Dialogue wurde er 2007/08 das erste Mal ausgeschrieben. Nomiert wurden Ende Januar Jabbour Douaihy (Lebanon) für June Rain, Elias Farkouh (Jordanien) für The Land of Purgatory, Khaled Khalifa (Syrien) für In Praise of Hate, May Menassa (Lebanon) für Walking in the Dust, Mekkaoui Said (Ägypten) für Swan Song und Baha Taher (Ägypten) für Sunset Oasis.

Dass die arabische Literatur noch immer unter ganz eigenen Spannungsbögen leidet, zeigt sich auch im Schicksal der nominierten Texte. Kaled Khalifas In Praise of Hate ist seit seiner Veröffentlichung in seinem Heimatland Syrien verboten. Es erzählt von der Sehnsucht der Syrischen Gesellschaft nach Demokratie während der Unterdrückung durch islamitische Organisationen und deren brutale Niederschlagung in Hama im Februar 1982. Khalifa versucht damit eine Kritik an religös motivierten politischen Ideologien zu formulieren  (“There is fierce and direct criticism of sectarianism which produces the culture of hatred.” Kalifa zitiert in der Times, 1 Feb 08).

Ob eines der nomierten Bücher es auf die deutschen Regale schafft, ist ungewiss. Bisher gibt es die Titel noch nicht einmal auf Englisch. Sigrid Rausing (Billionärsenkelin und Besitzerin von Granta Books) hat allerdings inzwischen angekündigt eine Übersetzung des Gewinnertextes ins Englische zu finanzieren.

Der Gewinner wird am 10. März im Zuge der Buchmesse in Abu Dhabi auserkoren.

Wer Anregung zu Literatur aus und über Arabien (und Afrika) sucht, dem sei die Marabout Seite mit ihren Rezensionen und Autorenporträts empfohlen.

Read Full Post »

NaNoWriMoNoch zwei Tage, dreizehn Stunden,
8 Minuten,….

November ist ‚National Novel Writing Month’. Ziel der NaNoWriMos, wie sich Teilnehmer der Aktion nennen, ist es zwischen 1. und 30. des Monats einen Roman von 50,000 Worten zu schreiben.

Der erste NaNoWriMo fand im Juli 1999 in San Francisco statt und hatte 21 Teilnehmer. Letztes Jahr gab es 79,000 Teilnehmer und knapp 13,000 davon schafften es sogar über die 50,000 Wort Hürde. Von ‚national‘ kann inzwischen kaum mehr die Rede sein, denn es gibt heute weltweit Teilnehmer, von Brasilien über Indonesien bis Tansania.

It’s all about quantity, not quality.

Natürlich wird darüber gestritten, in wiefern die Qualität eines 175 Seiten-Romans unter solchem Zeitdruck leidet. So manch einem Literaturagenten, Verleger und Lektor (und Schriftsteller) stehen da die Haare zu Berge. Aber die NaNoWriMos sagen, sie haben Spaß und die Gewissheit, dass so viele andere auch an ihrem Roman ackern, motiviert.

Für alle deutschen Interessierten gibt es drei Ansprechpartner (Donal, Micha (Bonn) und Axel (Freiburg)). Im regionalen (deutschsprachigen) Internetforum gibt es mehr Infos dazu.

Da kann man nur ‚Happy Writing‘ wünschen. Mal sehen, ob es einer der Entwürfe zur Veröffentlichung schafft.

Read Full Post »

John Betjeman by Martin Jennings Nachdem ich die letzten Tage in der British Library verbracht habe, konnte ich nicht umhin gestern John Betjeman im renovierten St Pancras Bahnhof einen kleinen Besuch abzustatten.

Here where the cliffs alone prevail
I stand exultant, neutral, free,
And from the cushion of the gale
Behold a huge consoling sea.

Vom Fahrtwind aus Paris den Mantel verweht, die Hand am Hut, blickt er in das alles überspannende Stahlglasgewölbe des Bahnhofgebäudes, ein leichtes Runzeln zwischen den Augenbrauen, erstaunt nach all den Jahren, seinen so geliebten Bahnhof, von dem er dachte, man könne ihn für zu romantisch erachten, um ihn zu erhalten, in neuem Glanz erstrahlen zu sehen.John Betjeman by Martin Jennings

And in the shadowless unclouded glare
Deep blue above us fades to whiteness where
A misty sea-line meets the wash of air.

Read Full Post »

Der Sträfling gehört gewissermaßen nicht mehr zu den Lebenden.
Das Gesetz hat ihm das ganze Maß an Menschlichkeit aberkannt, das es einem Menschen wegnehmen kann.
Victor Hugo, Die Elenden

Der 15. November ist Tag der inhaftierten Schriftsteller. Internationale Schriftstellerorganisation PEN erinnert besonders an den kubanischen Journalisten Normando Hernández González, die gambische Journalistin Fatou Jaw Manneh, den iranischen Schriftsteller Yaghoub Yadali und den usbekischen Journalisten Jamshid Karimov.
Die Liste der inhaftierten Schriftsteller ist lang, noch länger jene derer, die zwar ihr Haus verlassen, aber nicht schreiben dürfen. Man denke da an Aung San Suu Kyi oder ihren Landsmann Maung Thura (‘Zargana’).
Und dann ist da jene furchterregende Liste derer, die für ihr Schreiben getötet wurden. Wer kann Anna Politkovskaya oder den usbekischen Theaterdirektor und Schriftsteller Mark Weil vergessen.
Falls der ein oder andere aktiv werden möchte, der American PEN stellt auf seiner Webseite einen Formbrief zur Verfügung, den man der entsprechenden Regierung zuschicken kann.

Wir sind alle Gefangene, aber einige von uns leben in Zellen
mit Fenstern und einige in Zellen ohne Fenster.
Khalil Gibran, Sämtliche Werke

Read Full Post »

Older Posts »