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Archive for April 2009

Ballard dead

shepperton

R.I.P

JG Ballard

15 November 1930 – 19 April 2009

“This is the trouble with being a writer, as you know, you never see your readers. I’ve never seen anybody reading a book of mine. But I used to do one or two book-signings. I gather they’ve faded out. And I’ve never been to a big literary convention. As a result – I mean, who reads my stuff? I don’t know.”

(JG Ballard in an interview with Toby Litt, July 2006)

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So, there is the Bayeux Tapestry and the one Carole King sung (and just re-released), and then… there is Kate Westerholt.

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… I feel inspired to pursue a little needlework myself. Stichin’ Bitch.

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Ein Jahr lang textwerk-Seminar am Literaturhaus München endeten am 1. April mit sieben Minuten Lesung. 160 Zuhörer. Das Wetter hat doch noch aufgeklart. Kein Witz.

„Am nächsten Morgen riss ihn sein Wecker aus dem Schlaf. Verwirrt sah er sich um, bis sein Blick auf das Bild der ‚Gräfin’ an der Wand fiel. Gewöhnlich hörte er mit dem Radiowecker Nachrichten, während in der Küche das Kaffeewasser per Zeitschaltuhr kochte. Er schob die Gazevorhänge auseinander und die Morgensonne durchflutete das Zimmer. Nach einer heißen Schrankdusche begab er sich in den Salon, in dem die Frühstückstafel wie ein Stillleben vor dem Wintergarten aufgebaut war.

Die alte Frau von gestern schlurfte durch die Vorhalle und begrüßte ihn mit einem freundlich verrückten Grinsen. Sie gestikulierte, er solle Platz nehmen und sich bedienen. Richard strich an der Sammlung fleischiger Grünpflanzen vorbei und setzte sich mit Blick durch die kahlen Bäume zur Donau hinunter. Ein strahlendes Blau lag über dem kalten Morgen. Die Auswahl entsprach nicht seiner Regulären, aber er beschloss, sich in den nächsten Tagen von nichts mehr überraschen zu lassen. Eier, Fischkonserven, Äpfel, Müsli, Toastbrot, Honig und in Aluminiumfolie gewickelte Schmelzkäseecken in fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen. Aus einer Thermoskanne goss er sich Kaffee ein, kräftig und heiß. Als er sich die dritte Scheibe Brot mit Paprikaschmelzkäse bestrich, betrat eine ältere Dame den Salon, nickte ihm höflich zu, und setzte sich ihm gegenüber. (mehr …)

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